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soy pea rice and hemp protein

Welches vegane Protein ist das beste? Ein Guide zu Soja, Erbse, Reis & Hanf

Kürzlich habe ich auf TikTok eine tolle Frage bekommen. Jemand fragte: "Wenn du nur eine Art von veganem Protein empfehlen müsstest – keine Marke, sondern die tatsächliche pflanzliche Quelle wie Soja, Erbse, Hanf oder Reis –, welches ist das beste?"

Wenn du schon einmal im Supplement-Regal vor zehn verschiedenen Arten von braunem Pulver gestanden hast, weißt du, wie überfordernd diese Wahl sein kann.

Als Chemikerin betrachte ich Proteinpulver durch drei spezifische Linsen: Extraktion & Verdaulichkeit (wie viel davon kann dein Körper tatsächlich nutzen?), Aminosäurenprofil (baut es tatsächlich Muskeln auf?) und Organoleptische Eigenschaften (schmeckt es wie Erde oder Kreide?).

Hier ist meine ehrliche, wissenschaftliche Analyse der beliebtesten Pflanzenproteine, warum Blends (Mischungen) den Markt dominieren und die genaue Chemie hinter der WAM-Formel.

wam protein

Die Einzelquellen: Eine chemische Analyse

Wenn du unbedingt ein Protein aus einer einzigen Quelle kaufen möchtest, siehst du hier, wie die vier Hauptkonkurrenten abschneiden.

1. Sojaprotein 

Wenn ich nur eine einzige Quelle wählen müsste, wäre es zweifellos Soja. Es wird aus der bescheidenen (und unterschätzten!) Sojabohne gewonnen, die einen Extraktionsprozess durchläuft. Die Bohnen werden geschält und entfettet, um Flocken herzustellen, die dann in Wasser oder Alkohol gewaschen werden, um die Kohlenhydrate und Ballaststoffe zu entfernen. Durch einen Prozess, der als Präzipitation (Ausfällung) bezeichnet wird, erhalten wir ein hochraffiniertes Isolat, das zu über 90 % aus reinem Protein besteht.

Chemisch gesehen ist Soja das pflanzliche Äquivalent, das tierischem Protein am nächsten kommt. Es ist ein „vollständiges“ Protein, was bedeutet, dass es alle neun essenziellen Aminosäuren in ausreichend großen Mengen liefert, und als Isolat verdaut es sich mit einer außergewöhnlichen Rate von über 90 %. Unter den pflanzlichen Proteinisolaten haben Sojaisolate zudem eine außergewöhnlich cremige Textur, was sie unglaublich angenehm zu trinken macht. Der einzige Haken? Soja hat als eines der 14 Hauptallergene ein hohes allergenes Potenzial, ist also einfach keine Option für jeden. Aber wenn du nicht allergisch bist, ist es der unangefochtene König.

2. Erbsenprotein 

Erbsenprotein, gewonnen aus gelben Schälerbsen, ist eine fantastische Alternative für Menschen mit Soja- oder Milchunverträglichkeiten. Um das Protein zu extrahieren, werden die Erbsen getrocknet, zu Mehl gemahlen und wieder zu einer flüssigen Paste hydratisiert. Durch einen Prozess des Nassmahlens und einer sogenannten isoelektrischen Präzipitation werden Stärke und Ballaststoffe abgetrennt, sodass ein reines Proteinisolat zurückbleibt.

Als Isolat ist es hochverdaulich und außergewöhnlich reich an BCAAs – insbesondere Leucin – sowie Lysin. Sein allergenes Potenzial ist unglaublich gering, da es von Natur aus gluten-, milch- und sojafrei ist. Personen mit schweren Erdnussallergien sollten jedoch aufgrund gelegentlicher Kreuzreaktivitäten bei Hülsenfrüchten leicht vorsichtig sein. Der eklatante blinde Fleck bei Erbsenprotein ist jedoch, dass es sehr arm an der Aminosäure Methionin ist. Naturtrübes Erbsenprotein kann zudem etwas herzhaft oder „erdig“ schmecken, was bedeutet, dass es wahrscheinlich nicht deine einzige Proteinquelle sein sollte, wenn du ein perfektes Aminosäurenprofil und einen leckeren Shake möchtest.

3. Reisprotein 

Gewonnen aus braunem oder weißem Reis, gilt Reisprotein als eine der hypoallergensten Proteinquellen. Da Reis überwiegend aus Kohlenhydraten besteht, verwenden Chemiker spezifische natürliche Enzyme – wie Amylase –, um die Stärke abzubauen und von der Proteinfraktion zu trennen.

Obwohl es eine gute Verdaulichkeit aufweist, zieht es etwas langsamer ein als Erbse oder Soja. Sein Aminosäurenprofil ist tatsächlich das genaue Gegenteil von Erbsenprotein: Es ist sehr reich an Methionin, aber es mangelt ihm stark an Lysin. Du wirst selten einen Shake aus 100 % reinem Reisprotein auf dem Markt sehen. Nicht nur ist das Aminosäurenprofil allein nicht ideal, sondern Reisprotein ist auch bekanntermaßen sandig und kreidig. Wenn du es pur trinkst, fühlt es sich ein bisschen an, als würdest du feinen Sand schlucken.

4. Hanfprotein 

Hanfprotein stammt aus den Samen der Cannabis sativa Pflanze. Der Extraktionsprozess ist ähnlich wie bei den meisten anderen Samenproteinen (wie Sonnenblumen- oder Kürbiskernprotein): Die Samen werden kaltgepresst, um das Öl zu entfernen, und der verbleibende „Presskuchen“ wird kalt zu einem Pulver vermahlen. Da es selten zu einem echten chemischen „Isolat“ verarbeitet wird, besteht Hanfpulver in der Regel nur zu 50 % bis 70 % seines Gewichts aus Protein.

Es hat ein sehr geringes allergenes Potenzial und ein fantastisches Aminosäurenprofil, das unter den Einzelpflanzen knapp hinter Soja liegt. Seine Verdaulichkeit ist jedoch nur mäßig, da es viele seiner natürlichen Ballaststoffe behält. Hanf und andere Samenproteine sind ein hervorragendes Vollwert-Supplement, da sie gesunde Omega-3-Fette und Ballaststoffe bewahren, aber als reines Muskelaufbaupulver greifen sie zu kurz. Sie können auch unglaublich sandig sein, lösen sich nicht gut in Wasser auf und haben einen starken Geschmack, der schwer zu überdecken ist.

Die Chemie der Blends (Und das klassische Duo)

In der Chemie verlassen wir uns selten auf ein einzelnes Element, wenn eine Verbindung die Aufgabe besser erfüllt. Dasselbe gilt für Pflanzenprotein. Das beste vegane Protein ist keine einzelne Pflanze; es ist ein strategisch formulierter Blend.

Durch die Kombination verschiedener pflanzlicher Quellen können wir ihre Aminosäurenprofile überlappen lassen, um ihre jeweiligen Schwachstellen abzudecken – ein Konzept, das als „komplementäre Proteine“ bekannt ist.

Das klassische Beispiel: Erbse & Reis. Wenn du dir den Markt für Premium-Vegan-Nahrungsergänzungsmittel ansiehst, ist die Erbsen- und Reis-Mischung der Branchenstandard für hypoallergene Pulver. Wie wir oben gelernt haben, fehlt der Erbse Methionin und dem Reis Lysin. Wenn du sie in einem Verhältnis von 70/30 oder 50/50 kombinierst, greifen ihre Aminosäurenprofile perfekt ineinander und schaffen ein vollständiges Protein, das die biologische Wertigkeit von Whey imitiert.

Allerdings hat der Erbsen- & Reis-Blend immer noch einen Fehler: die Textur. Während die Aminosäuren perfekt sind, führt das Mischen von erdiger Erbse mit sandigem Reis oft zu einem kreidigen Shake, den man hinunterwürgen muss – oder dem man eine wahnsinnige Menge an Zusatzstoffen hinzufügen muss, was wiederum den Gesamtproteingehalt der Mischung senkt.

Der WAM-Blend

Bei der Formulierung von WAM wollte ich nicht, dass du dich zwischen einem perfekten Aminosäurenprofil mit hohem Gesamtproteingehalt und einem Shake, der tatsächlich gut schmeckt, entscheiden musst.

Anstatt uns auf das klassische Erbsen- und Reis-Duo zu verlassen, haben wir einen hochraffinierten Blend aus Soja-, Reis- und Erbsen-Isolat formuliert.

  • Das Soja fungiert als ultimative Basis und bringt ein vollständiges Aminosäurenprofil sowie diese entscheidende, cremige, milkshake-artige Textur mit.

  • Die Erbse und der Reis füllen alle verbleibenden Ernährungslücken und erhöhen die gesamte BCAA-Konzentration.

Aber wir haben da nicht aufgehört. Wie wir in unserem Artikel über die Leucin-Schwelle besprochen haben, ist Leucin die spezifische Aminosäure, die als „Zündschlüssel“ für das Muskelwachstum fungiert. Obwohl unser Blend unglaublich reich an Aminosäuren ist, enthalten Pflanzenproteine von Natur aus gewichtsmäßig etwas weniger Leucin als tierische Proteine.

Um dies vollständig zu lösen, haben wir den WAM-Blend mit zusätzlichem, freiem Leucin angereichert.

wam protein

Die finale Rechnung

Aufgrund dieses spezifischen, chemisch optimierten Blends hat WAM einen großartigen Geschmack, eine tolle Textur und Verdaulichkeit. Dabei verwenden wir nur minimale Mengen an Kokosmilchpulver und Guarkernmehl, um das Erlebnis zu perfektionieren, ohne dem Hauptakteur den Platz wegzunehmen: dem Protein. Ein einzelner 30g-Messlöffel WAM liefert dir über 21g hoch bioverfügbares Protein und exakt 2,5g Leucin – was die Muskelproteinsynthese perfekt auslöst, ganz ohne das sandige Gefühl typischer veganer Pulver.

Also, welches vegane Protein ist das beste? Dasjenige, das dir das Beste aus allen Welten gibt.

 

written by

Dr. Anna Falk- Promovierte Chemikerin & Gründerin

Ich bin Chemikerin und Sportlerin – und hatte irgendwann genug von Proteinpulvern, die wie flüssige Bonbons schmecken und mit einer Extraportion Diätkultur daherkommen. Nach 12 Jahren in Forschung und Produktentwicklung habe ich WAM gegründet, um das herzustellen, was ich nirgends finden konnte: vegane Sporternährung, die wirklich auf Wissenschaft basiert. Jede Rezeptur ist mit Leucin für die Muskelproteinsynthese angereichert und kommt ohne künstliche Süßungsmittel aus – weil gute Nahrungsergänzung keine Kompromisse bei Inhaltsstoffen oder Geschmack erfordern sollte.

Mein Ziel? Produkte, die deine Kraft und langfristige Gesundheit unterstützen. Ohne Schuldgefühle, ohne Schnickschnack.