Bei WAM glauben wir, dass Stärke genauso aus Wissen entsteht wie aus Training. Deshalb wollen wir transparent machen, was in deinem Proteinpulver steckt – auch bei Themen, an die du vielleicht nicht sofort denkst, wie Schwermetallanalysen.
Unser Ziel ist es, Wissenschaft verständlich zu machen, damit du informierte Entscheidungen mit gutem Gefühl treffen kannst.
Was sind Schwermetalle?
„Schwermetalle“ sind natürlich vorkommende Elemente mit hohem Atomgewicht und hoher Dichte. Für die Lebensmittelsicherheit sind vor allem diese relevant:
Bei hoher oder langfristiger Aufnahme können sie ein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen.
Diese Elemente sind Teil der Erdkruste und kommen in Boden und Wasser vor. Deshalb finden sich Spuren davon in fast allen pflanzlichen Lebensmitteln – und in tierischen Produkten reichern sie sich sogar noch stärker an, wenn die Tiere die Pflanzen fressen. Das bedeutet aber nicht, dass ein Lebensmittel unsicher ist – entscheidend ist die Menge, die aufgenommen wird.
Warum das für Proteinpulver wichtig ist
WAM Protein wird aus Pflanzen hergestellt – hauptsächlich aus Soja-, Erbsen- und Reisprotein. Da diese Pflanzen im Boden wachsen, nehmen sie auf natürliche Weise Mineralstoffe aus ihrer Umgebung auf. Dazu gehören wertvolle wie Zink und Eisen, aber auch natürlich vorkommende Spuren von Schwermetallen.
Solche Spuren finden sich in nahezu allen Lebensmitteln – von Gemüse, Getreide und Nüssen bis zu Eiern, Fleisch und Fisch. Entscheidend ist, dass sie deutlich unter den sicheren Grenzwerten der Lebensmittelbehörden bleiben.
So sorgt WAM für Produktsicherheit
Wir arbeiten mit einem mehrstufigen Prüf- und Kontrollprozess, damit jede Zutat und jedes Produkt die strengen EU-Sicherheitsstandards erfüllt.
Analysezertifikate der Lieferanten
Jeder Rohstoff wird mit einem chargenspezifischen Analysezertifikat (COA) des Lieferanten geliefert.
Es umfasst alle rechtlich relevanten Parameter – Mikrobiologie, Pestizide, Schwermetalle und Nährwerte – und bestätigt die Einhaltung der EU-Vorschriften.
Qualitätskontrolle beim Hersteller
Unser Produktionspartner testet Zutaten regelmäßig nach und überwacht alle eingehenden Rohstoffe nach einem internen Monitoringplan, der Schwermetalle, Mikrobiologie und weitere Qualitätsparameter umfasst.
Alle Lieferanten halten die Verordnung (EU) 2023/915 ein, die Höchstgehalte für Kontaminanten in Lebensmitteln festlegt.
Unabhängige Tests durch Dritte
Um noch einen Schritt weiter zu gehen, lassen wir Stichproben unserer fertigen Produkte von einem unabhängigen, akkreditierten Labor (Eurofins) testen.
So erhalten wir eine externe Bestätigung dessen, was unsere Lieferanten und unser Hersteller bereits nachgewiesen haben.
Stecken wirklich Schwermetalle in alltäglichen Lebensmitteln?
Ja – und das ist völlig normal. Schwermetalle sind Teil unserer natürlichen Umwelt, und winzige Spuren finden sich in den meisten Lebensmitteln. So hat zum Beispiel eine Analyse der Total Diet Study der US-amerikanischen FDA aus dem Jahr 2023 natürlich vorkommende Spuren in Produkten wie Getreide, Hülsenfrüchten und Meeresfrüchten gefunden.
| Lebensmittel | Arsen | Blei | Cadmium | Quecksilber |
|---|---|---|---|---|
| Haferbrei (natur) | 1,7 | – | 2,2 | – |
| Grüne Bohnen (frisch) | 0,24 | 0,15 | 0,71 | – |
| Schokoladenkeks | 3,4 | 7,6 | 48 | 0,57 |
| Thunfisch (Dose) | 1.200 | – | 25 | 230 |
Alle Werte in ppb (parts per billion). 1 ppb = 0,001 mg/kg. „–“ = nicht nachgewiesen / nicht angegeben.
Welche Werte gelten als sicher?
In der Europäischen Union gelten für Nahrungsergänzungsmittel Höchstgehalte nach der Verordnung (EU) 2023/915. Die Tests unserer Lieferanten und unseres Herstellers bestätigen, dass alle WAM-Zutaten deutlich unter diesen Werten liegen.
| Schwermetall | EU-Höchstgehalt |
|---|---|
| Blei | 3,0 |
| Cadmium | 1,0 |
| Quecksilber | 0,1 |
| Arsen | Kein Grenzwert festgelegtWird separat nach EFSA-Leitlinien überwacht |
Alle Werte in mg/kg.
WAMs unabhängige Testergebnisse
Damit du dir ganz sicher sein kannst, lassen wir Stichproben unserer fertigen Produkte unabhängig bei Eurofins analysieren, einem der führenden akkreditierten Lebensmittellabore Europas.
Die Ergebnisse bestätigen, dass alle getesteten Schwermetalle weit unter den in der EU zulässigen Höchstgehalten für Nahrungsergänzungsmittel liegen.
| Schwermetall | EU-Grenzwert | WAM-Ergebnis | Anteil am Grenzwert |
|---|---|---|---|
| Blei | 3,0 | < 0,5 | Nicht nachgewiesen · unter 17 % des Grenzwerts |
| Cadmium | 1,0 | < 0,1 | Nicht nachgewiesen · unter 10 % des Grenzwerts |
| Quecksilber | 0,1 | < 0,005 | Nicht nachgewiesen · unter 5 % des Grenzwerts |
| Arsen | – | < 0,5 | Nicht nachgewiesen · kein EU-Grenzwert für Nahrungsergänzungsmittel |
Alle Werte in mg/kg. Repräsentative Eurofins-Ergebnisse für WAM Protein – Pure Vanilla. „<“ bedeutet unterhalb der Nachweisgrenze des Labors.
Laborberichte herunterladen
Alle künftigen Analysezertifikate (COAs) stellen wir hier nach ihrer Validierung zum Download bereit.
Zur Einordnung
Spurenelemente sind kein Zeichen von Verunreinigung – sie kommen natürlicherweise in den meisten Lebensmitteln vor, von Hafer und Reis bis zu Spinat und Nüssen. Entscheidend ist, dass die Werte deutlich unter dem liegen, was als sicher gilt, und dass konsequent und transparent getestet wird.
Bei WAM testen wir mehr als vorgeschrieben, denn wir glauben: Vertrauen entsteht durch Fakten – nicht durch Angst.
Mehr erfahren
Wenn du mehr über Schwermetalle und Lebensmittelsicherheit lesen möchtest, findest du hier weitere Informationen:
- Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) – Kontaminanten in Lebensmitteln (Englisch)
- Verordnung (EU) 2023/915 über Höchstgehalte für bestimmte Kontaminanten in Lebensmitteln
Wir wollen dich mit wissenschaftlich fundierter Transparenz stärken – denn zu wissen, was in deinem Protein steckt, gehört dazu, stark zu sein.
